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Wie finde ich einen guten Anwalt für Arbeitsrecht?

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Wer ein akutes arbeitsrechtliches Problem hat, der fragt sich früher oder später, ob es sinnvoll ist, sich abseits von Google und Co. professionellen Rat zu suchen. Drängt wegen einer Kündigung durch den Arbeitgeber die Zeit sogar sehr, steht man vor der Herausforderung, den richtigen Ansprechpartner zu finden, der freie Kapazitäten und ein offenes Ohr für die eigenen Sorgen und Nöte hat und das deutsche Arbeitsrecht außerdem wie seine Westentasche kennt. Aber wie findet man den passenden Arbeitsrechtsanwalt? Was ist der Unterschied zwischen einem Anwalt und einem Fachanwalt? Und welche Kosten sind mit der Beauftragung eines Anwalts bzw. einer Anwältin für Arbeitsrecht verbunden? Wo bekomme ich die beste Arbeitsrecht Beratung? Wir beantworten die häufigsten Fragen zum Thema und geben hilfreiche Tipps, wie Sie die richtige juristische Unterstützung finden.

Was macht ein Anwalt für Arbeitsrecht? 

Wie es der Name schon verrät, befassen sich auf Arbeitsrecht spezialisierte Anwälte mit Themen des Arbeitsrechts. Häufig kümmern sie sich um die Belange von Arbeitnehmern. Es gibt aber auch große Kanzleien, die ausschließlich die Interessen von Arbeitgebern vertreten. Prinzipiell kann sich jeder zugelassene Anwalt auf Arbeitsrecht spezialisieren, indem er vorrangig Mandanten mit Arbeitsrechtsproblemen berät und vertritt. Davon abzugrenzen ist der Fachanwalt für Arbeitsrecht. Dieser muss eine gesonderte Fachanwaltsausbildung absolvieren, um den Titel tragen zu dürfen. Fachanwalt für Arbeitsrecht kann nur werden, wer ausreichend praktische Erfahrung im Arbeitsrecht nachweisen kann und eine spezielle Prüfung absolviert. In ihrer täglichen Arbeit ähneln sich die Tätigkeiten eines Fachanwalts für Arbeitsrecht und eines Rechtsanwalts für Arbeitsrecht. So gehört in ihr Aufgabenfeld beispielsweise:

Sie benötigen arbeitsrechtliche Unterstützung?

Brauche ich einen Anwalt für Arbeitsrecht in der Nähe?

Ein persönliches Gespräch, in dem man alle Fragen loswerden kann, ist für viele Menschen auch bei Arbeitsrechtsproblemen wichtig. Es mag unkompliziert sein, sich an den Anwalt um die Ecke zu wenden. Doch wenn dieser nicht auf Arbeitsrecht spezialisiert ist, können sich für Mandanten Nachteile ergeben. Der Gang in eine Anwaltskanzlei ist zudem in der Regel mit Terminwartezeiten verbunden. Ein guter Anwalt für Arbeitsrecht ist meist sehr gefragt. Bei Arbeitsrechtsproblemen, z. B. Kündigungsschutzverfahren, drängt aber oft die Zeit. Zudem kann bei einem klassischen niedergelassenen Anwalt bereits die Erstberatung einiges an Geld kosten. Hier gibt es bessere Lösungen, wenn Sie zeitnah kompetente juristische Unterstützung benötigen. Mittlerweile gibt es zahlreiche moderne Anwaltskanzleien, die ihre Dienste auch online und telefonisch anbieten, z.B. die Chevalier Rechtsanwälte aus Berlin, und anders als klassische Kanzleien rund um die Uhr erreichbar sind. Die Rechtsexperten sind mit ihren Mandanten unter anderem im telefonischen Kontakt und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Die telefonische Erstberatung durch Rechtsexperten ist zudem anders als bei vielen klassischen Anwälten kostenlos. 

Wenn Sie dennoch großen Wert auf einen persönlichen Kontakt vor Ort legen, finden Sie über das Internet den richtigen Ansprechpartner. So können Sie zum Beispiel gezielt nach “Anwalt Arbeitsrecht Berlin”, “Anwalt Arbeitsrecht Hamburg” oder “Anwalt Arbeitsrecht München” suchen. 

Wie rechnen Anwälte ihr Honorar ab?

Viele Menschen verbinden juristische Unterstützung mit hohen Kosten und sind häufig unsicher, ob sich das Einschalten eines Anwalts lohnt. Gerade bei kleinen Streitsummen mag diese Annahme in einigen Fällen begründet sein. Im Bereich Arbeitsrecht sind Arbeitnehmer mit der Beauftragung eines Anwalts aber meistens sehr gut beraten. Auch dort kommt dann schnell die Frage auf: Was darf ein Rechtsanwalt abrechnen? Die Honorare von Anwälten sind im sogenannten Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) festgehalten. Ihre Höhe variiert von Fall zu Fall. Je nachdem, wie hoch der sogenannte Gegenstandswert (vor Gericht Streitwert genannt) ist, unterscheiden sich die Kosten und Gebühren. Zudem rechnen einige Anwälte auch auf Stundenbasis ab. Geht es um einen konkreten Geldbetrag, z. B. eine ausstehende Lohnzahlung, ist die Berechnung des Anwaltshonorars einfacher als wenn es um einen sogenannten unbestimmten Gegenstandswert wie etwa die Prüfung einer Kündigung auf ihre Rechtmäßigkeit geht. Hierbei kalkuliert man als Streitwert immer das dreifache Bruttogehalt des Arbeitnehmer.

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen groben Überblick über die Anwaltskosten in Abhängigkeit vom Gegenstandswert.

GEGENSTANDSWERT BIS .. €GEBÜHR .. €GEGENSTANDSWERT BIS .. €GEBÜHR .. €
5004550.0001.163
1.0008065.0001.248
1.50011580.0001.333
2.00015095.0001.418
3.000201110.0001.503
4.000252125.0001.588
5.000303140.0001.673
6.000354155.0001.758
7.000405170.0001.843
8.000456185.0001.928
9.000507200.0002.013
10.000558230.0002.133
13.000604260.0002.253
16.000650290.0002.373
19.000696320.0002.493
22.000742350.0002.613
25.000788380.0002.788
30.000863410.0002.853
35.000938440.0002.973
40.0001.013470.0003.093
45.0001.088500.0003.213

Was kostet ein Anwalt für Arbeitsrecht?

Wenn Sie Rat und Unterstützung bei einem arbeitsrechtlichen Problem benötigen, sollten Sie zunächst einen Termin zur Erstberatung vereinbaren. Bei diesem Termin evaluiert der Experte die Situation und gibt Ihnen eine juristische Einschätzung. Was kostet so ein Gespräch beim Anwalt? Hier gilt ebenfalls die Honorarfestsetzung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Die sogenannte Erstberatungsgebühr darf bei einem normalen Anwalt maximal 190 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer betragen. Die genaue Höhe kann jedoch stark variieren und auch deutlich niedriger ausfallen. Bei den Chevalier Rechtsanwälten ist die Erstberatung für Sie als Arbeitnehmer sogar völlig kostenfrei möglich.

Sie wurden gekündigt?

Wer zahlt den Rechtsanwalt bei einer Klage?

Anders als in anderen Ländern dürfen Anwälte in Deutschland nicht auf Erfolgsbasis arbeiten. Das heißt, dass sie in jedem Fall bezahlt werden müssen – egal wie der Fall ausgeht. Im Arbeitsrecht gibt es zudem eine Besonderheit: Im Gegensatz zu anderen Rechtsbereichen hat der Gewinner eines Arbeitsrechtsverfahrens in erster Instanz keinen Anspruch auf die Erstattung der eigenen Anwaltskosten durch die Gegenseite. Das heißt, jede Seite trägt ihre Anwaltskosten selbst. Kommt ein Streitfall vor das Arbeitsgericht gilt hinsichtlich der Prozesskosten genau wie in anderen Verfahren: Wer den Prozess verliert, trägt die Gerichtskosten. Endet das Verfahren jedoch mit einem Vergleich, also einer Einigung der beiden Seiten –  was in Arbeitsrechtsfällen oft passiert – entfallen die Gerichtskosten vollständig. 

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, müssen Sie sich keine Gedanken über die Kosten machen. Die Versicherung trägt in der Regel sämtliche Kosten von der Erstberatung bis zum Verfahren vor dem Arbeitsgericht. 

Um Arbeitnehmern mehr Sicherheit zu geben, bieten die Chevalier Rechtsanwälte ihren Mandanten die Kostenübernahme durch den Partner die Chevalier GmbH an, sollten die Verhandlungen nicht erfolgreich sein. Konkret heißt das: Sie zahlen nur wenn die Anwälte die vereinbarten Forderungen erfolgreich für Sie durchgesetzt haben. Kontaktieren Sie uns jetzt kostenfrei per Telefon oder nutzen Sie unseren Online – Schnellcheck zur Prüfung Ihres Falls.

Wer ist der beste Anwalt für Arbeitsrecht?

Die Suche nach dem richtigen Anwalt kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie nicht auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten zurückgreifen können oder möchten, finden Sie online mit wenigen Klicks zahlreiche Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht. Dabei kann es hilfreich sein, ausführlich zu recherchieren und auch Erfahrungsberichte und Bewertungen von anderen Mandanten, z. B. bei Trustpilot, bei Ihrer Entscheidung für den passenden Anwalt einzubeziehen.

Wie kann ich meinen Anwalt wechseln?

Wenn Sie in einer Angelegenheit bereits einen Anwalt engagiert haben, sich jedoch nicht mehr weiter von ihm vertreten lassen möchten, können sie ihm das Mandat entziehen. Dies funktioniert unter Nutzung des 14-tägigen Widerrufsrechts oder zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit mittels Kündigung. Ist beispielsweise das Vertrauensverhältnis gestört, führt oft kein Weg an einem Wechsel vorbei. Bevor Sie den Anwalt wechseln, sollten Sie im Idealfall bereits einen neuen Anwalt haben, der das Mandat direkt übernehmen kann und zeitnah Zugriff auf alle relevanten Unterlagen bekommt. Wichtig zu wissen: Je später im Verfahren Sie den Anwalt wechseln, desto höher kann für Sie die finanzielle Belastung in Form von zu zahlenden Anwaltshonoraren ausfallen. 


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