Kündigung erhalten? Sie haben nur 3 Wochen Zeit zu handeln!

Verlieren Sie keine Zeit und gehen Sie jetzt gegen Ihre Kündigung vor. Unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht sind auf Kündigungsverfahren spezialisiert. Nutzen Sie unseren Schnellcheck zur Prüfung der Höhe einer möglichen Abfindung und erhalten Sie im Anschluss eine kostenlose Erstberatung durch einen unserer Arbeitsrechtsexperten.

Kündigung

Kann die Kanzlei Chevalier eine Abfindung bei Kündigung für mich erzielen?

Unsere Anwälte haben langjährige Erfahrung im Arbeitsrecht und sind auf die Verhandlung von Kündigungsverfahren spezialisiert. Obwohl Arbeitnehmer keinen gesetzlichen Anspruch auf Abfindung haben, wird sie bei der Auflösung von Arbeitsverhältnissen in der Regel gezahlt. Über die Höhe entscheidet vor allem das Verhandlungsgeschick des Anwaltes.

Möchten Sie die bestmögliche Lösung für Ihre individuelle Situation erzielen? Prüfen Sie jetzt Ihre mögliche Abfindung in unserem Schnellcheck oder kontaktieren Sie unsere Arbeitsrechtsexperten für eine kostenlose Ersteinschätzung.

Zusätzlich gibt es weitere, für Arbeitnehmer relevante Aspekte, die wir für Sie verhandeln können

  • eine bezahlte Freistellung für die Dauer Ihrer Kündigungsfrist

  • eine angemessene Abfindungszahlung von Ihrem Arbeitgeber 

  •  ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, das Ihren wirklichen Leistungen entspricht

  • auf Wunsch eine Wiedereinstellung nach gewonnener Kündigungsschutzklage in Ihren alten Job

Was ist eine Freistellung nach Kündigung?

Bei einer Freistellung bei Kündigung durch den Arbeitgeber wird der Arbeitnehmer von seiner Arbeitsleistung freigestellt und muss nicht mehr zur Arbeit erscheint.

Das Arbeitsverhältnis bleibt bei einem Kündigungsschreiben mit Freistellung dennoch bis Beendigungsdatum bestehen, somit erhält der Arbeitnehmer weiterhin sein Gehalt. Man unterscheidet hierbei zwei Arten: die widerrufliche Freistellung und die unwiderrufliche Freistellung nach Kündigung. Bei der widerruflichen Freistellung kann Ihr Arbeitgeber jederzeit anordnen, dass Sie wieder zur Arbeit erscheinen müssen. Bei der unwiderruflichen Freistellung darf Ihr Arbeitgeber Sie nicht mehr zur Arbeit zurückrufen. Sie haben noch einen offenen Urlaubsanspruch bei Kündigung?

Besprechen Sie jetzt in unserer kostenlosen Ersteinschätzung mit einem unserer Experten für Arbeitsrecht Ihre Rechte und Möglichkeiten.

Freistellung nach Kündigung

Kündigungsfristen im Arbeitsrecht

Dauer der BeschäftigungKündigungsfristDauer der BeschäftigungKündigungsfrist
0 - 6 Monate (Probezeit)2 Wochen zu jedem beliebigen Tag10 Jahre4 Monate bis zum Ende des Kalendermonats
7 Monate - 2 Jahre4 Wochen zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats12 Jahre5 Monate bis zum Ende des Kalendermonats
2 Jahre1 Monat bis zum Ende des Kalendermonats15 Jahre6 Monate bis zum Ende des Kalendermonats
5 Jahre2 Monate bis zum Ende des Kalendermonats20 Jahre7 Monate bis zum Ende des Kalendermonats
8 Jahre3 Monate bis zum Ende des Kalendermonats
*Quelle: § 622 Abs. 2 BGB (Stand: November 2018)

Zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gelten im Arbeitsrecht unterschiedliche Kündigungsfristen. Wenn Sie Ihre Kündigungsfrist berechnen wollen, ist es zuerst wichtig zu klären, ob Ihr Arbeitsverhältnis tariflich geregelt ist, also ein Tarifvertrag Anwendung findet.

Die dort geregelten Fristen können kürzer oder länger sein als gesetzliche Kündigungsfristen und haben Vorrang. Sollte in Ihrem Arbeitsvertrag allerdings eine für Sie bessere Kündigungsfrist vereinbart worden sein, so ist diese - nach dem sogenannten Günstigkeitsprinzip - wirksam.

Ist die Kündigungsfrist in Ihrem Arbeitsvertrag nicht näher definiert und auch keine Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag anwendbar, so muss sich Ihr Arbeitgeber an folgende gesetzliche Kündigungsfristen halten.

Sind Sie nicht sicher, ob die in Ihrer Kündigung genannte Kündigungsfrist korrekt ist? Wir helfen Ihnen gern weiter. Kontaktieren Sie einfach einen unserer Experten für Arbeitsrecht.


Häufige Fragen zum Thema Kündigung

Im Arbeitsrecht versteht man unter einer Kündigung die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch einen Vertragspartner. Die Kündigung ist somit eine einseitige Entscheidung. Wird sie vom Arbeitgeber ausgesprochen, kann der Arbeitnehmer mit einer Kündigungsschutzklage gegen sie vorgehen. Denn  eine Kündigung muss immer sozial gerechtfertigt sein. Stellt sich innerhalb des Kündigungsschutzklageverfahrens heraus, dass die Kündigung unwirksam ist, muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer weiter beschäftigen. Da in der Regel keiner der beiden Seiten an einer Weiterbeschäftigung interessiert ist, zahlt der Arbeitgeber als Entschädigung für den Arbeitsplatzverlust oftmals eine Abfindung an den Arbeitnehmer. Weiterhin wird im Arbeitsrecht zwischen einer ordentlichen Kündigung, die die gesetzliche Kündigungsfrist einhält, und einer außerordentlichen Kündigung, auch als fristlose Kündigung bekannt, bei der das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung endet, unterschieden. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Kündigung wirksam ist oder ob Sie rechtliche Schritte einleiten wollen, nutzen Sie gern das kostenlose Erstgespräch mit unseren Experten für Arbeitsrecht.

Das Arbeitsrecht unterscheidet drei Kündigungsarten: 

  • personenbedingte Kündigung: Die Kündigung erfolgt aus Gründen, die in der Person liegen. Dies trifft unter anderem zu, wenn ein Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung nicht erbringen kann (z.B. aufgrund von chronischer Erkrankung oder Führerscheinentzug) und die Weiterbeschäftigung an einem anderen Arbeitsplatz im Unternehmen nicht möglich ist.

  • verhaltensbedingte Kündigung: Die Form der Kündigung kann zutreffen, wenn der Arbeitnehmer wissentlich eine Pflicht aus dem Arbeitsvertrag verletzt hat, z.B. Diebstahl oder Arbeitsverweigerung. Hierbei muss in der Regel mindestens eine vorherige Abmahnung stattgefunden haben.

  • betriebsbedingte Kündigung: Für die Kündigung aus betrieblichen Gründen sind sogenannte dringende betriebliche Erfordernisse Voraussetzung. Dies kann zum Beispiel Auftragsmangel, Umsatzrückgang oder Betriebsstillegung sein.

Nutzen Sie jetzt unseren kostenfreien Schnellcheck und prüfen Sie die Wirksamkeit Ihrer Kündigung und die Höhe Ihrer möglichen Abfindung.

Arbeitnehmer können laut des gesetzlichen Standards mit einer Frist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats kündigen. Im Arbeitsvertrag kann diese Frist normalerweise verlängert, aber nicht verkürzt werden. Der Arbeitgeber muss sich hingegen in der Regel an konkrete gesetzliche Kündigungsfristen halten, die sich mit längerer Betriebszugehörigkeit verlängern.

Für Arbeitnehmer, deren Elternzeit vorbei ist, gilt der Sonderkündigungsschutz, der eine Kündigung durch den Arbeitgeber erschwert, nicht mehr. Sie haben dann i.d.R. den normalen Kündigungsschutz und können innerhalb von 21 Tage nach Erhalt der Kündigung gegen diese vorgehen. Nutzen Sie unseren kostenfreien Schnellcheck und kontaktieren Sie unsere Experten für Arbeitsrecht wenn Sie diesbezüglich offene Fragen haben.

Da es in Deutschland keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung gibt, ist die Frage ob und in welcher Höhe eine Abfindung gezahlt wird immer eine Verhandlungssache zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer. Allerdings fällt man als Schwerbehinderter unter den Sonderkündigungsschutz, wodurch Ihr Arbeitgeber die Zustimmung vom Versorgungsamt braucht, um Ihnen rechtswirksam zu kündigen.  Prüfen Sie jetzt Ihre Kündigung im Schnellcheck und nutzen Sie die kostenfreie Ersteinschätzung durch einen unserer Experten für Arbeitsrecht.

Arbeitnehmer sind nach Erhalt einer Kündigung verständlicherweise oftmals aufgebracht und verunsichert, denn in der Regel haben Sie eine Kündigung des Arbeitsplatzes nicht kommen sehen. Sie fragen sich: Greift in meinem Fall das Kündigungsschutzgesetz und kann ich gegen meine Kündigung vorgehen? Ist die in der Kündigung genannte Kündigungsfrist überhaupt korrekt? Wenn Sie sich in einer solchen Situation befinden, helfen erst einmal zwei Dinge: Durchatmen und zügig handeln, denn nach Erhalt einer Kündigung haben Arbeitnehmer nur 21 Tage Zeit, um rechtliche Schritte einzuleiten, bevor die Kündigung rechtswirksam wird. Unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht sind auf Kündigungsverfahren spezialisiert. Nutzen Sie jetzt unseren Schnellcheck zur Prüfung der Höhe einer möglichen Abfindung und erhalten Sie im Anschluss eine kostenlose Erstberatung durch einen unserer Arbeitsrechtsexperten

Um einen Arbeitnehmer fristlos, also mit sofortiger Wirkung, zu kündigen, müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen

  • „Wichtiger Grund“: z.B. Diebstahl oder sexuelle Belästigung

  • Vorherige Abmahnung: da es sich i.d.R. um eine verhaltensbedingte Kündigung handelt. Eine Kündigung ohne Abmahnung kann zulässig sein, wenn es absehbar ist, dass eine Verhaltensänderung nicht eintreten wird oder es sich um einen besonders schweren Verstoß handelt.

  • Einhaltung der 2 - Wochen - Frist: Nachdem der Arbeitgeber von einem Verhaltensverstoß Kenntnis genommen hat, muss er dem Arbeitnehmer innerhalb von 2 Wochen außerordentlich kündigen. Danach ist nur noch eine ordentliche Kündigung möglich.

  • Kein milderes Mittel („Ultima ratio“): Eine fristlose Kündigung sollte stets das letzte Mittel des Arbeitgebers sein. Mildere Maßnahmen könnten zum Beispiel ein klärendes Gespräch, eine ordentliche fristgemäße Kündigung, eine Änderungskündigung, eine Abmahnung oder die Versetzung auf einen anderen Arbeitsplatz sein.

Haben Sie eine fristlose Kündigung erhalten? Kontaktieren Sie jetzt unverzüglich unsere Experten für Arbeitsrecht und informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten.

Bei einer Kündigung gilt unabhängig von der Begründung: Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindungszahlung. Somit gibt es auch keinen Anspruch auf Abfindung bei krankheitsbedingter Kündigung. Hier kommt es - wie bei allen Kündigungsfällen - immer auf die Verhandlung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer an. Unsere Anwälte sind spezialisiert auf Abfindungsverhandlungen und haben bereits mehreren Tausend Mandanten in Kündigungssituationen geholfen. Nutzen Sie gern unseren Schnellcheck zur Prüfung der Höhe Ihrer möglichen Abfindung. 

Nein. Eine Kündigung wegen Covid-19 ist nicht per se zulässig. Allerdings kann man eine Kündigung während Corona erhalten, wenn der Betrieb wegen mangelnder Aufträge oder starkem Umsatzrückgang einzelne Bereiche des Unternehmens schließen oder Insolvenz anmelden muss. Man spricht hierbei dann von einer betriebsbedingten Kündigung, die an einige Voraussetzungen, die der Arbeitgeber spätestens im Kündigungsschutzklageverfahren belegen muss, geknüpft ist. Falls Sie von einer Kündigung wegen Corona betroffen sind, können Sie sich gern in unserer kostenfreien Ersteinschätzung zu Ihren Möglichkeiten beraten lassen.

Wenn der Arbeitnehmer wegen eines wiederholten Fehlverhaltens gekündigt werden soll, ist eine einzige Abmahnung in der Regel ausreichend.  Die Abmahnung soll dem Arbeitnehmer die Möglichkeit einräumen, sein Fehlverhalten zu verbessern beziehungsweise zu unterlassen. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, z.B. wenn es sich um einen besonders schweren Verhaltensverstoß handelt, der arbeitsvertragliche Pflichten stark verletzt. Der weit verbreitete Mythos, dass ein Arbeitgeber erst nach der Ausstellung von drei Abmahnungen kündigen darf, stimmt nicht. Eine Kündigung ohne Abmahnung ist durchaus möglich. Nutzen Sie gern unseren kostenfreien Schnellcheck zur Prüfung Ihrer Kündigung und nehmen Sie das kostenfreie Erstgespräch mit einem unserer Experten für Arbeitsrecht in Anspruch.



Weitere Leistungen für Sie

Aufhebungsvertrag

Wir überprüfen, ob Ihr Aufhebungsvertrag rechtlich einwandfrei und inhaltlich fair ist und sagen Ihnen genau, welche Vertragsteile gut sind und bei welchen Sie unbedingt noch einmal nach verhandeln sollten.

Arbeitszeugnis

Wir übersetzen die Zeugnissprache für Sie und überprüfen Ihr Arbeitszeugnis auf formelle und inhaltliche Fehler. Wir fordern wenn nötig die Neuausstellung des Zeugnisses ein.

Abmahnung

Wir überprüfen Ihre Abmahnung auf formelle und inhaltliche Fehler und beraten Sie, welche Möglichkeiten Sie haben gegen die Abmahnung vorzugehen und welches Vorgehen sinnvoll erscheint.

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